Kunst

Was in meiner therapeutischen Arbeit Raum in Gesprächen findet, fließt in meiner Kunst in Form, Farbe und Bewegung. Beides entspringt derselben Quelle – der Anbindung an die eigene Intuition und dem Vertrauen in den kommenden Prozess.

Ich male frei, offen und in ständigem Dialog mit dem Werk. Im schöpferischen Prozess lasse ich Kontrolle los und folgt dem, was sich zeigen möchte. Ich verstehe mich weniger als Gestalterin, sondern als Medium für etwas, das durch mich Gestalt annimmt.

Meine Werke erzählen demnach von ursprünglichen, archaischen Themen – der Natur, Weiblichkeit und der Kraft des Wandels.

Als Leinwand dient mir altes, bereits gelebtes Holz – ein Material, das mit seiner Maserung, seinen Unebenheiten und seiner Historie selbst zum Ausdrucksträger wird. Jedes Stück trägt Spuren seiner Geschichte in sich, die sich mit neuen Ausdrucksformen verweben und im Bild weiterwirken. Im Schaffensprozess entsteht ein Dialog zwischen mir und dem Holz: spontan, roh, ehrlich.

So entstehen großformatige, abstrakte Bilder, die nicht „gemacht“, sondern gewachsen wirken – voller Bewegung, Tiefe und Gefühl.

Wer ein Werk erwirbt, nimmt nicht nur ein Bild mit nach Hause, sondern ein Stück gelebter Verbindung – zwischen Mensch, Natur und schöpferischer Intuition.